exhibition!

July 20th, 2009

virtualgravity at final exhibition

University of Applied Sciences Würzburg
24. - 25.07.2009

virtual gravity - my diploma project

July 17th, 2009

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Virtual gravity is an interface between digital and analog world. With the aid of analog carriers, virtual terms can be taken up and transported from a loading screen to an analog scale. The importance and popularity of these terms (data base: Google Insights for Search), outputted as a virtual weight, can be weighed physically and compared. Therefore impalpable, digital data get an actual physical existence and become a sensually tangible experience.

virtual gravity - the physical weight of data from Sillenet on Vimeo.
Sound design: andreabassi.org

The knowledge, that human beings also connect with a physical mass things like importance, power and influence allows the reverse that virtual things which are particularly asked and own a high popularity, would have to be heavier than others which attract less attention. Thereof results a virtual weight which can really affect the physical reality and becomes measurable and comparable.

The comparison of the weights of two virtual objects takes place over an intuitively useable analog instrument: a scale. Thereof arises an action space in which the user can make use of his experiences of handling with a conventional scale and play with virtual information.

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The basic interaction is to weight and compare the virtual weight of information. The kind of  action reminds deeply of handling with a real beam scale. So the audience has the possibility to use his foreknowledge of everyday life, it knows what how to use a scale, how it reacts and how the relation between two weights is to be read and interpreted.

The information about the relation of the compared weights occurs exclusively by the physical behaviour of the scale. The output of numerical values is totally renounced. In this way the focus lies on the purely emotional information processing.

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A special challenge represented the taking up, the transport and putting down of the virtual things; they are not tangible and always bound to a projection or a screen surface. At this point an analog tool is employed: the carrier of information. This carrier functions on the loading area like a seeker or a magnifying glass. When it is located on a term, this is selected and can be loaded. That is something the user induces, while he takes the carrier from the surface, in doing so the loaded term disappears at this point. If the carrier then is put onto the scale, the transported term appears there and is weighed.

The navigation through the whole application occurs simply by using a navigation wheel. It allows to change the mode, as well as to interact within each mode. This happens by simple rotating of the wheel.

News Tag Mode

In News Tag Mode, terms are provided, which are abstracted from the latest headlines of five news agencies (RSS Feeds) in realtime.  With the navigation wheel one agency can be selected.

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Key Input Mode

The Key Input Mode gives the possibility, to give, to load and to weigh other terms, the user himself is interested in. Therefore he can scroll through a letter block, depending on position of the wheel faster or more slowly. If the user brings the wheel back into uppermost position, the movement is stopped and the selected letter can be loaded with the carrier. All loaded letters are collected in a “container word”. When the input is finished, the term can be taken up and then be weighed.

Timeline Mode

If the user has loaded one term, he gets the possibility to compare the weight of this term, which is always the latest one, with a weight from the past 3 weeks. With the navigation wheel the user can run through a timeline and take up the weight at a desired point of time and load it with the carrier. The loaded objects receive beside the name, in addition, the number of the days which have passed since this time.

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Data sources

For inquiring of the virtual weight of things, data of the Internet service “Google Insights for Search” is used. These data is based on statistics which analyse the queries of the users. The real time data is provided by RSS-Feeds of news agencies like BBC, Google news, Yahoo news, NewYorkTimes and Digg.

Software:

Processing 1.0.1
Arduino 0012
reacTIVision

Mechanics:

The scale mechanics is based on a kind of pulley which is controlled by two Servos.

renderings

naviradoptik

Virtual Gravity is coming soon…

July 7th, 2009

virtual gravity is coming soon… from Sillenet on Vimeo.

scale under construction

May 29th, 2009

scale under construction from Sillenet on Vimeo.

Fragen über Fragen

May 7th, 2009

1. Welchen virtuellen Dingen soll ein physisches Gewicht zugeschrieben werden?

2. Woraus ergibt sich das Gewicht, was bildet die Grundlage, was ist daran ablesbar?

3. Welche Paramter kann der User verändern, die das physische Gewicht und damit auch die Wirkung eines virtuellen Objekts auf seine reale Umgebung bestimmen?

4. Wie wirkt sich das physische Gewicht der virtuellen Dinge auf die Realität aus?

5. Wie kann physisches Gewicht vergleichbar gemacht werden?

6. Wieviele virtuelle Objekte kann der User anhand ihres physischen Gewichts vergleichen?

7. Wie kann der User virtuelle Dinge auswählen und an den Ort transportieren, wo sich das physische Gewicht auswirken soll bzw. wo es überhaupt messbar ist? Ist das überhaupt notwendig?

8. Macht es Sinn, virtuelle auf physische Objekte zu übertragen, um ein Messbarmachen des physischen Gewichts zu ermöglichen? Inwieweit spielt der Akt des “AufdieWaageLegens” eine Rolle?

9. Wo liegt die Schnittstelle zwischen Virtualität und Realität?

10. Inwieweit sollte sich sein physische Gewicht auch im Erscheinungsbild (Größe, Transparenz, Farbe) oder im Verhalten (Geschwindigkeit, Auswirkung der Gravitation, Trägheit, Wendigkeit, Charakterzüge) des virtuellen Objekts bemerkbar machen?

11. Welche Daten sind notwendig, (wie) sind sie zu beschaffen und zu nutzen? Handelt es sich um Echtzeitdaten?

12. Welche technischen Möglichkeiten gibt es?

Gewichtiges

May 7th, 2009

Bedeutung, Rang, Wert, Interesse, Größe, Wirksamkeit, Ansehen, Einfluss, Stellenwert, Relevanz, Gehalt, Tragweite, Ballast, Gepäck, Belastung, Kraft, Prominenz, Aktualität, Popularität, Komplexität, Wichtigkeit, Betonung, Qualität, Nutzen, Bedeutsamkeit, Sinn, Marktwert, Intensität, Drastik, Dringlichkeit, Energie, Schwere, Menge, Potenzial, Auflage, Macht, Dimension, Ausmaß, Präsenz, Volumen, Inhalt, Information…

Über Gewicht und Wichtigkeit

May 7th, 2009

Gewicht, Gewichtskraft und Masse

Die Gewichtskraft ist die Kraft, mit der ein Körper an seiner Aufhängung zieht oder auf eine Unterlage drückt. Gemessen wird die Gewichtskraft in der Einheit Newton (N), also einer Einheit der Kraft.

Die Begriffe „leicht“ und „schwer“ beziehen sich auf die Gewichtskraft, nicht auf die Masse. Während die Masse eines Körper unabhängig von seinem Aufenthaltsort ist, ist seine Gewichtskraft von der Schwerebeschleunigung abhängig. Ein Körper, der auf der Erde eine Masse von 100 kg hat, hat dieselbe Masse auch in der Schwerelosigkeit oder auf dem Mond. Seine Gewichtskraft ist hingegen an jedem dieser Orte anders. Derselbe Körper ist an einem Ort schwerer und am anderen Ort leichter.

Die Masse ist eine Ursache von Gravitation („schwere Masse“) und ein Maß für die Trägheit eines Körpers, das heißt seinen Widerstand gegenüber Änderungen seines Bewegungszustands („träge Masse“). Die Messung der schweren Masse eines ruhenden Körpers erfolgt durch Vergleich mit einer Referenzmasse. Zwei Massen sind gleich, wenn sie in einem homogenen Gravitationsfeld die gleiche Gewichtskraft erfahren. Dies kann man mit einer Balkenwaage überprüfen.

Im übertragenen Sinn wird Gewicht beispielsweise für das Gewicht eines Argumentes, eines Vorwurfs oder das Gewicht einer Variablen verwendet.

Die Gewichtskraft vermag Körper in Bewegung zu versetzen, ihre Bewegung zu ändern oder sie an einer Bewegung zu hindern. Körper können durch den Einfluss der Gewichtskraft verformt werden. Ein Körper besitzt keine Gewichtskraft, sondern die Gewichtskraft wirkt auf ihn.

Wirkung von Kraft

Kräfte erkennt man nur an ihren Wirkungen:
Eine Kraft kann die Geschwindigkeit oder Bewegungsrichtung eines Körpers ändern. Ein Kräftepaar kann einen Körper verformen (Deformation).

Davon gibt es zwei Arten:
Elastizität: Fähigkeit von Stoffen, eine Formänderung rückgängig zu machen, sobald die einwirkende Kraft wegfällt. Plastizität (Duktilität): Vermögen eines Werkstoffes, seine Gestalt beizubehalten, die durch eine Krafteinwirkung entstanden ist.

Um eine Kraft zu beschreiben, genügt es nicht, Zahlenwert und Einheit anzugeben; notwendig ist zusätzlich die Angabe der Richtung, in der die die Kraft wirkt:
Wenn die Kraft in die gleiche Richtung zeigt wie die Bewegungsrichtung des Körpers, auf den sie wirkt, beschleunigt sie ihn (Beschleunigung). Wenn die Kraft der Bewegungsrichtung entgegengesetzt ist, bremst sie ihn ab. Bei jedem anderen Winkel zwischen Kraft und Geschwindigkeit bewirkt die Kraft auch eine Richtungsänderung (Querbeschleunigung).
Die Verformung eines Körpers kommt genau genommen nicht durch eine einzelne Kraft zustande, sondern dadurch, dass an verschiedenen Angriffspunkten verschiedene Kräfte wirken (Spannung). Je nachdem, wie diese Kräfte gerichtet sind, wird der Körper gedehnt, komprimiert oder verzerrt.

Gewichtung

Unter Gewichtung (auch Wichtung, Gewichtungsfaktor, Wägungsschema) versteht man die Bewertung einzelner Faktoren eines Lösungsansatzes hinsichtlich ihrer Wichtigkeit. Damit bewirkt man, dass relevantere Faktoren größeren Einfluss auf das Ergebnis haben.

Wichtigkeit/ Bedeutsamkeit/ Relevanz

Bedeutsamkeit (Relevanz, Wichtigkeit) ist eine Bezeichnung des Grades der Wichtigkeit, der Sinnhaftigkeit, der Genauigkeit oder für die Stärke des Einflusses auf andere Dinge und Zusammenhänge. Sie ist ein Kriterium für Informationsqualität.

Bedeutsamkeit hängt vom Kontext ihrer Interpretation ab. Sie bezeichnet die Wichtigkeit eines Objekts gegenüber anderen Objekten in einem bestimmten Zusammenhang. Je größer die von Menschen wahrgenommene Wichtigkeit von etwas ist, desto mehr schenken sie diesem Objekt ihre Aufmerksamkeit und Beachtung. Was in einem Kontext relevant ist, kann in einem anderen also unwichtig sein. Bedeutsamkeit ist individuell und subjektiv deutlich unterschiedlich.

Die Bedeutsamkeit ist immer eine Quantifizierung, also ein einzelner Wert, der allerdings kaum objektiv messbar ist. Die Bemessung der Wichtigkeit eines Objektes erfolgt durch ein Subjekt und kann je nach Kontext auf einer objektiven oder einer subjektiven Methode beruhen: Eine objektive Methode liegt immer dann vor, wenn die zu bewertenden Parameter, deren Wertebereiche und Grenzwerte sich vollständig und eindeutig beschreiben lassen. Ist dies nicht möglich, so wird die Bewertung mehr oder weniger intuitiv, bzw. basierend auf Weltwissen, Lebenserfahrung und persönlichen Beziehungen und Neigungen durchgeführt, was eine subjektive Methode der Bemessung ist. Wesentlich beeinflusst wird die Relevanz vom Kollektiv der Menschen.

Die Bedeutung, die einer Sache oder Information beigemessen wird, hängt u. a. auch immer stark vom Betrachter ab: Was für einen Menschen sehr wichtig erscheinen mag, ist für den anderen eher unwichtig und uninteressant. Umfassend Bedeutsames erkennt man daran, dass es für viele/alle unverzichtbar ist, bzw. dass man bereut, es nicht bereits früher ins Bewusstsein gestellt zu haben (z. B. Offenbarungen, neue wissenschaftliche Weltbilder usw.). Oft erkennt man die Bedeutsamkeit (Wichtigkeit) einer Sache oder Information erst dann, wenn sie verlieren zu gehen droht oder verloren gegangen ist. Zudem ist die individuell gefühlte Bedeutsamkeit durchaus nicht immer die tatsächliche Bedeutsamkeit für dieses Individuum – die angenommene Wichtigkeit hat jedoch einen Einfluss auf die tatsächliche, da erstere das Handeln des Individuums bestimmt.

Die Wissenschaftstheorie definiert den Begriff der Relevanz relativ: Relevanz besteht hier nur in Relation zu einem Kontext. Mit Veränderung des Kontextes durch Veränderung von Komponenten oder Wechsel von Eckparametern (Paradigmen) ändert sich auch die Relevanz einzelner Umstände, Informationen, Theorien, Thesen.

Die reine Informationsmenge, z. B. die Zahl der Buchstaben oder die Zahl der Seiten, kann dieselbe sein, die Bedeutung ist es sicher nicht. Hier muss man sich anderer, weniger leicht quantifizierbarer Maßstäbe bedienen, um die Qualität zu messen. Beispiele für solche Maßstäbe für ein Buch können sein: Wie häufig wurde das Buch gekauft? Wie viele Auflagen hat das Buch erlebt? Wie lange gibt es dieses Buch schon? In wie viele Sprachen wurde es übersetzt? etc.

Die Wichtigkeit eines Bauelements innerhalb eines Gerätes lässt sich dagegen eindeutig aus der Konstruktion und Funktionsweise ableiten. So ist der Tonregler für die Funktion eines Kofferradios beileibe nicht so wichtig wie der Lautsprecher, ohne den man gar nichts hören könnte.

Vergleich

Schon K.D. USCHINSKI führte aus, daß der Vergleich die Grundlage jeglichen Verstehens und Denkens bildet: “Und sollten wir es einmal mit einem Gegenstand zu tun haben, den wir mit keinem anderen vergleichen oder von keinem anderen zu unterscheiden vermöchten (wenn es einen solchen Gegenstand überhaupt gäbe), dann könnten wir Keinen Gedanken über ihn fassen und kein Wort über ihn aussagen.”

Ein tertium comparationis existiert fast immer - also eine Dimension, ein gemeinsames Merkmal, vor dem als Hintergrund (als “Folie”) man Unterschiede sichtbar machen kann. Vergleichen ist ein sozusagen unschuldiges Unterfangen; allenfalls eines, das an die Kreativität, an laterales Denken appelliert. Kein Unterschied ohne Gemeinsamkeit.

Der Vergleich (auch: Komparation) bezeichnet eine grundlegende, auf Wahrnehmung basierende Methode, die zur Erkenntnis von Gemeinsamkeiten/Gleichheit oder Unterschieden zwischen Objekten der Realität führen soll. Eine prägnante Definition der Vergleichsmethode stammt von Alfred Brunswig: „Zwei Objekte vergleichen heißt: sie aufmerksam mit spezieller Hinsicht auf ihr gegenseitiges Verhältnis betrachten.“

Husserl: „Eine Vergleichung kann entweder das Ergebnis liefern, daß die betrachteten Inhalte gleich sind oder daß sie verschieden, d. h. nicht gleich sind.“

Vergleichen setzt Gemeinsames voraus (Vergleichbarkeit). Das bedeutet jedoch nicht, dass die beiden Objekte in Hinsicht auf die Merkmalsausprägung gleich sein müssen. Z.B. sind die zwei Töne C und D vergleichbar, weil sie u. a. das Merkmal/die Variable “Tonhöhe” gemeinsam haben. Hinsichtlich der Merkmalausprägung sind die Töne jedoch ungleich: C ist ungleich D.

Es ist anerkannt, dass das Auffinden gemeinsamer Merkmale einer zu untersuchenden Klasse von Objekten die erste Stufe der Erkenntnis der Entwicklungsgesetzmäßigkeiten dieser Klasse ist. Außerdem ermöglicht z.B. das Vergleichen das Messen numerisch ausdrückbarer Eigenschaften. Ein Klassifikationssystem setzt Vergleichen voraus. Das Erkennen eines Objekts erfordert, es von anderen Objekten zu unterscheiden und eine Ähnlichkeit mit verwandten Objekten und Erscheinungen festzustellen. Im Prozess der Erkenntnis bilden Unterscheidung und Ähnlichkeit eine untrennbare Einheit.

Verglichen werden können Objekte der Außenwelt (Menschen, Preise, Länder etc.) oder auch der Innenwelt (z.B. Begriffe oder Gedanken). Bezüglich der Art der Vergleichsobjekte unterscheidet Brunswig elf Arten von Vergleichen; u. a. Farb-, Zeit- und Wertvergleiche.

Wenn wir uns in unserer Umwelt bewegen, stellen wir unbewusst ständig Vergleiche an. Stehen wir vor einem Haus, denken wir vermutlich “Aha, es ist etwa 5-mal so hoch wie ich selbst”, also vielleicht 10 [m]. Jedes Mal beziehen wir uns bei allem was wir sehen auf eine bekannte, “begreifbare” Vergleichsgröße. Die Abmessungen einer Stecknadel, eines Autos, Hauses, Baumes oder Berges sind uns geläufig, unser Gehirn speicherte die Vergleichsgrößen seit frühester Kindheit. Das ist unsere gewohnte Alltagswelt, in der es uns nicht schwer fällt sie zu visualisieren.

Ein Vergleich ist dem Menschen immanent und so vergleicht er bereits im frühen Kindesalter. Von den Haaren auf dem Kopf über die Schuhe. Von den Fähigkeiten seines Pappas im Vergleich zu denen anderer Pappis. Im mündigen Alter vergleichen Männer Ihre Autos und Frauen, während Frauen….na, was schon…unter anderem Schuhe und Taschen (im vertrauten Kreise vielleicht auch mehr) vergleichen.

Mit einem Vergleich versuchen sich Menschen einzuordnen, Ihre gesellschaftliche Stellung auszuloten etc, wie sinnvoll dies auch sein mag.

Unterscheidung

Die Unterscheidung (oder „Differenzierung“) bezeichnet ein Verfahren, etwas aus einem Ganzen herauszulösen (von ihm zu „scheiden“) und es damit allererst als etwas wahrnehmen, denken, fühlen oder sich vorstellen zu können.

Das Unterscheiden als Verfahren ist zunächst ein Prozess der Beobachtung und der Beschreibung. Die Unterscheidung stellt Unterschiede zwischen einem bestimmten und allen anderen Sachverhalten fest. In der Regel werden zu diesem Zweck eine Untermenge aller einfachen Attribute der zu differenzierenden Dinge paarweise miteinander verglichen. Es findet also notwendig eine Abstraktion der betrachteten Objekte statt, die die Dimensionalität des Merkmalsraumes einschränkt. Ein Unterschied wird dann festgestellt, wenn die Dinge sich in mindestens einem Merkmal unterscheiden.

Damit ist sie die Voraussetzung zur Generierung eines jeden Begriffs und jeder Klassifikation. Sie ist außerdem die Voraussetzung für Erkenntnis, Kommunikation und Sprache. Dieses Prinzip lautet: „Die Unterschiede, die ich wahrnehme, sind Eigenschaften des Objekts, das ich wahrnehme“.

Eine besondere Bedeutung hat die Unterscheidung in einer Forschungsrichtung, die als Radikaler Konstruktivismus bezeichnet wird. Diese Forschungsrichtung geht davon aus, dass sich uns Gegenstände nicht von selbst zeigen und dass wir Unterschiede wie zum Beispiel Farben und Formen nicht unmittelbar und ohne eigenes Zutun mit den Sinnesorganen erfassen. Alle Gegenstände und alle ihre Qualitäten entstehen allein, weil wir selbst die Unterscheidungen treffen.

Relation

Als Relation wird im Allgemeinen eine bestimmte Beziehung zwischen Gegenständen oder insbesondere zwischen Objekten bezeichnet. Beim Begriff Relation muss man zwischen konstruierten Beziehungen (relatio rationis) und realen Beziehungen (relatio in natura) unterscheiden. Von realen Beziehungen spricht man, wenn Objekte sich in irgendeiner Form tatsächlich aufeinander beziehen. Von konstruierten (gedachten) Beziehungen spricht man, wenn Objekte in Beziehung gesetzt werden, etwa hinsichtlich ihrer Größe, Lage, Existenzdauer.

Physikalische Größe

Eine physikalische Größe ist eine quantitativ bestimmbare Eigenschaft eines physikalischen Objektes. Sie ist entweder direkt messbar (Messgröße) oder kann aus anderen Messgrößen berechnet werden (abgeleitete Größe). Den Zusammenhang zwischen physikalischen Größen vermitteln physikalische Gesetze. Die Objekte selbst – z. B. Gegenstände, Vorgänge oder Zustände – wie auch nicht quantifizierbare Merkmale – z. B. Aussehen oder Geschmack – sind keine physikalischen Größen.

Unterscheidungsmerkmal zwischen gleichartigen physikalischen Größen ist ihr Größenwert oder Messwert, der als Produkt aus Zahlenwert (auch Maßzahl genannt) und Maßeinheit angegeben wird.

Ein Vergleich von zwei Dingen erfordert stets ein Kriterium, anhand dessen der Vergleich stattfindet (tertium comparationis). Dies muss ein Merkmal (oder Eigenschaft) sein, das beiden Dingen zu eigen ist. Als physikalische Größe bezeichnet man ein Merkmal dann, wenn dieses einen Wert besitzt, so dass das Verhältnis zweier Merkmalswerte ein reeller Zahlenfaktor ist. Ein Vergleich anhand einer Größe ist somit quantifizierbar. Den Vergleichsvorgang zur Bestimmung des Zahlenfaktors bezeichnet man als Messung. Die Messbarkeit eines Merkmals, d. h. die Angabe einer eindeutigen und reproduzierbaren Messvorschrift für einen Vergleich, ist gleichwertig mit der Definition einer physikalischen Größe.

Die Physik stellt allgemeine Zusammenhänge zwischen Größenwerten auf, also Zusammenhänge, die für alle Träger dieser Größe gelten. Als Träger bezeichnet man hierbei alle Objekte, die die betrachtete Größe als Merkmal besitzen. Physikalische Zusammenhänge sind somit unabhängig von der konkreten Beschaffenheit eines Trägers.

Wenn das Verhältnis von zwei Größenwerten verschiedener Größen eine reelle Zahl ist, so bezeichnet man diese Größen als gleichartig. Die Größenart ist der Oberbegriff für alle Größen, für die das möglich ist. Die Größenart erweitert die Grenze der Vergleichbarkeit. An die Stelle der Größe als Vergleichskriterium tritt die Größenart. Zwei Objekte können also auch über zwei verschiedene Merkmale miteinander verglichen werden, sofern diese gleichartig sind. Außerdem kann ein Objekt anhand zweier gleichartiger Größen mit sich selbst verglichen werden.

Beispielsweise sind Breite, Höhe und Länge eines Quaders, Durchmesser eines Rohrs, Spannweite eines Vogels, Niederschlagshöhe, Wellenlänge usw. alles Größen der Größenart „Länge“. Sie können alle mit der Länge eines Zollstocks verglichen werden.

Die Definition einer Einheit unterliegt der menschlichen Willkür. Eine Möglichkeit besteht in der Wahl eines bestimmten Objekts – eines so genannten Normals – als Träger der Größe, dessen Größenwert als Einheit dient. Eine andere Möglichkeit ist einen berechneten Größenwert zu nehmen, wofür allerdings ein geeigneter physikalischer Zusammenhang zu anderen Größenwerten bekannt sein muss.

30 g data

April 11th, 2009

Digitale Daten sind völlig körperlos. Sie haben kein Gewicht, keine Wärme, keine Haptik. Besonders interessant ist für mich gerade der Gedanke digitalen Daten ein physisches Gewicht zu geben. Wir assoziieren viel mit Gewicht: Komplexität, Größe, Fülle, Masse, Belastung, Beweglichkeit…

Interessant wäre es, die Möglichkeit zu geben, abstrakte Daten zu vergleichen, ganz einfach indem man sie physisch auf eine Art Balkenwaage legt und beobachtet. Vielleicht habe ich einen greifbaren Datenträger, den ich in die Hand nehmen und mit digitalem Gewicht aufladen kann. Der User kann gleichzeitig taktisch sein Wissen einsetzen und auch neues erfahren.

Zwei kleine Filme sollen das mal veranschaulichen:


30 g data from Sillenet on Vimeo.


scenario digital weight from Sillenet on Vimeo.

my little sketch world

April 8th, 2009

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Recherche zu meiner “Diplom-Taktik”

March 24th, 2009

In diesem ersten Stadium beschäftige ich mich mit der Entwicklung meiner eigenen Taktik in Bezug auf meine Diplomarbeit.

Was ist mein Ziel und wie kann ich dieses erreichen?
Mein erstes, grundlegendes Ziel muss es sein, zu involvieren, eine Sogwirkung zu erzeugen, mir ein Publikum zu schaffen. Ausschlaggebend ist dafür der erste Eindruck, der entscheidende Moment, in dem sich jemand auf etwas einlässt oder nicht. Tut er es nicht, ist alles weitere irrelevant. Tut er es, gilt es, ihn weiter hineinzuziehen, um ihn nicht zu verlieren, denn das kann in jedem weiteren Moment der Fall sein.

Erste Gedanken dazu:
Ich erzeuge im ersten Moment das Gefühl des “das kenne ich, damit kann ich umgehen”, um ein erstes Erfolgserlebnis zu bieten, gleich im nächsten Moment jedoch sollte das vermeintliche Wissen um die Funktion durch etwas Überraschendes, Neues, Unerwartetes in die nächste Stufe führen: “das kenne ich, aber so kenne ich es nicht”. Der erste Schritt der Annäherung ist getan (vielleicht eine Berührung), vielleicht der schwierigste, denn ohne ihn können keine weiteren Schritte folgen. Wie funktioniert das? Indem Vertrauen aufgebaut wurde, und zwar aufgrund der Annahme etwas irgendwie Bekanntes vor sich zu haben. Mit dieser Annahme ist auch eine Erwartung verknüpft. Diese Tatsache macht es umso einfacher zu überraschen, nämlich durch etwas, das in keinster Weise dieser Erwartung entspricht, vielleicht erst einmal verwirrt, aber dadurch interessant wird. Ein Feedback. Und was folgt? Eine weitere Annäherung. Ein Feedback. Und noch eine …? Neugier. Staunen. Wundern. Klarheit. Keine Unsicherheit. Ausprobieren. Spielen. Eine einfache und völlig klare Interaktion. Handlung, Feedback, Reaktion, Feedback, Reaktion, Feedback… Das Feedback führt sicher durch die Aktion, es entsteht keine Hilflosigkeit oder Unsicherheit. Nachdem der Umgang, also der Weg, klar ist und die Sogwirkung in vollem Gange, sollte ein Ziel erkennbar werden, die Einfachheit steigert sich zur Komplexität, sonst wird es langweilig, aber das Tempo dieser Entwicklung gibt nun der Involvierte vor. Um ihn nicht zu verlieren, sollte er ein Gefühl der Kontrolle haben und dieses auch behalten.
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In diesem Zusammenhang habe ich ein wenig Information über das Phänomen des
Flow-Erlebnisses gesammelt:

Flow (engl. fließen, rinnen, strömen) bedeutet das Gefühl des völligen Aufgehens in einer Tätigkeit, auf Deutsch in etwa Schaffens- oder Tätigkeitsrausch, Funktionslust.
Flow kann als Zustand beschrieben werden, in dem Aufmerksamkeit, Motivation und die Umgebung in einer Art produktiven Harmonie zusammentreffen.

Mit jedem einzelnen der menschlichen Sinne lässt sich Flow erleben, oftmals nach langjährigem Training, den Sinn auf Höchstleistung zu schärfen. Voraussetzung zum (manchmal überraschenden, plötzlichen) Eintreten in den Flowzustand ist zuvor die Bereitschaft, auf die oftmals anzutreffende, grundsätzlich skeptische Distanz zum Erlebten verzichten zu wollen, sich also einem möglichen Erleben, ganz zu öffnen.

Der Psychologe Mihaly Csikszentmihalyi definiert den Flow wie folgt:
* Wir sind der Aktivität gewachsen.
* Wir sind fähig, uns auf unser Tun zu konzentrieren.
* Die Aktivität hat deutliche Ziele.
* Die Aktivität hat unmittelbare Rückmeldung.
* Wir haben das Gefühl von Kontrolle über unsere Aktivität.
* Unsere Sorgen um uns selbst verschwinden.
* Unser Gefühl für Zeitabläufe ist verändert.
* Die Tätigkeit hat ihre Zielsetzung bei sich selbst (sie ist autotelisch)

Entscheidend ist die Kombination
1. von voriger Aktivität (Anstrengungen, was unternommen und aufgewendet wurde, um nun Flow erleben zu dürfen) und
2. von Passivität (sich dann überraschen zu lassen von Flow).

Flow ist keine analoge Steigerung des guten Erlebens, sondern eine Art digitaler, plötzlicher Antwort des Körpers: im Flow ist man in der Hochbeanspruchung des Tuns und Erlebens vollkommen hingerissen. Sie sind meist von kurzer Dauer von Augenblicken bis zu wenigen Minuten.

(wikipedia)
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»Ziele machen aus einem zufälligen Spaziergang eine Jagd.«
»Man braucht klar strukturierte Ziele, kleine und wichtigere. Wie beim Verfolgen der Fußspuren eines Tiers. So kommt man in den Flow.«

(electronic arts)
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Die sechs Komponenten des Flow
Csikszentmihalyis Konzept (1990) basiert auf sechs Säulen, die das Flow-Erleben maßgeblich charakterisieren:

1 Handlungsanforderungen und Rückmeldungen
Sowohl die Handlungsanforderungen als auch die Rückmeldungen äußern sich dem Handelnden klar und interpretationsfrei, er weiß jederzeit, was zu tun ist. Er bekommt eine unmittelbare Rückmeldung über Erfolg und Misserfolg.

2 Die optimale Beanspruchung
Das Können der handelnden Person steht in einem perfekten Verhältnis zu der Herausforderung. Somit fühlt sie sich sicher und bekommt das Gefühl, alles unter Kontrolle zu haben.

3 Der flüssige Handlungsablauf
Der Handlungsablauf ist die gesamte Zeit über flüssig. Die Person findet ihren eigenen Rhythmus. Beispielhaft ist hier der konstante Bewegungsrhythmus eines Sportkletterers, der es ihm zudem noch möglich macht, seine Kräfte optimal einzuteilen.

4 Es gibt keinen Konzentrationszwang
Der Mensch muss sich nicht zwingen, seine Konzentration auf die Beschäftigung zu lenken. Alle äußeren, überflüssigen Kognitionen kann er ausklammern.

5 Der Verlust des Zeitgefühls
Ein typisches Phänomen für das Fluss-Erlebnis ist das vollkommene Vergessen der Zeit. Für die Person im Flow vergehen Stunden wie Minuten. Die Zeit verfliegt.

6 Verschmelzung von Selbst und Tätigkeit
Während der Beschäftigung sieht sich die Person nicht abgehoben (von außen) von ihrer Tätigkeit, sondern verschmilzt mit ihr, geht in ihr auf, wird eins mit ihr. Der Musikpädagoge und Diplom-Psychologe Andreas Burzik spricht hier aus der Perspektive eines Musikers von einem dichten, warmen Kontakt mit seinem Instrument (Burzik, 2006).

(Der Kreative Prozess II: Flow-Erleben, Stefanie Blabl, Benjamin Cordes)
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Csikszentmihalyi:
“In den frühen siebziger Jahren sprach ich mit Schachspielern, Bergsteigern, Musikern und Basketballspielern. Ich bat sie zu beschreiben, was sie erlebten, wenn das, was sie taten, richtig gut lief. Natürlich rechnete ich mit den unterschiedlichsten Geschichten. Doch die Interviews schienen sich in vielen wesentlichen Aspekten auf ein und dieselbe Qualität der Erfahrung zu konzentrieren. Zum Beispiel sagten alle, dass man völlig in dem, was man täte, aufginge, dass die Konzentration sehr hoch wäre, dass man von Augenblick zu Augenblick genau wisse, was man zu tun habe und eine sehr direkte und schnelle Rückmeldung darüber erhielte, wie gut man bei seiner Arbeit wäre, und weiter noch, dass den eigenen Fähigkeiten zwar das Äußerste, jedoch nie zu viel abverlangt würde. Mit anderen Worten, die Herausforderungen und die Fertigkeiten hielten sich die Waage. Und waren all diese Bedingungen simultan gegenwärtig, vergaß man seine Alltagssorgen und sogar sich selbst als etwas Getrenntem von dem, was gerade vor sich ging, man war sich bewusst, dass man Teil von etwas Größerem war und bewegte sich entlang der inneren Logik der Handlung.

Jeder sagte gleichermaßen aus, es wäre wie von einer Strömung getragen zu werden, spontan, mühelos, wie ein Fließen. Zudem vergäße man die Zeit und fürchte sich nicht vor Kontrollverlust. Man wäre sicher, die Situation, wenn nötig, unter Kontrolle zu haben. Es wäre aber schwer zu bewerkstelligen, weil die Anforderungen hart seien. Es fühlte sich auf der einen Seite zwar mühelos an, wäre aber dennoch extrem abhängig vom Konzentrationsvermögen und den Fertigkeiten. Es wäre also eine Art von paradoxem Zustand, wo man auf einem angenehmen Grat zwischen Streben und Unruhe einerseits und Langeweile andererseits stände. Man funktionierte auf diesem schmalen Grat, wo man gerade eben das tun konnte, was getan werden musste.”

(Flow mit Seele, Ein Interview mit Dr. Mihaly Csikszentmihalyi von Elizabeth Debold)
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Flow ist so etwas wie der Idealzustand des Handelns.
Gewöhnlich tun wir etwas und denken dabei an zig andere Dinge. Gerade die zahllosen Routineaufgaben, die unseren Alltag ausmachen, sei es im Haushalt oder im Beruf, bringen es mit sich, dass die psychische Energie nur zu einem kleinen Teil von der zu erledigenden Aufgabe absorbiert wird. Der Rest fällt der “psychischen Entropie” anheim. Soll heißen: Während unsere Handlungen automatisch-mechanisch ablaufen, denken wir an dies oder jenes, haben vielleicht plötzlich Schuldgefühle, Zweifel oder Ängste und sind alles, nur nicht eins mit uns und unserem Tun. Gelegentlich aber ist es genau umgekehrt. Wir handeln - und soweit wir überhaupt dabei denken oder fühlen, ist alle psychische Energie aufs Handeln ausgerichtet.

Vor allem sind flow-Aktivitäten zwischen über- und unterfordernden Tätigkeiten angesiedelt, dass heißt, das Anspruchsniveau ist so hoch, dass der Handelnde die Tätigkeit “gerade noch” schafft und Erregung und Kontrolle ein mittleres Niveau erreichen. Unterforderung würde Langeweile und Monotonie bedeuten, Überforderung Angst. Im flow ist für derartige Gefühle kein Platz.

(“Flow” als höchste Form emotionaler Intelligenz? Zu Mihaly Csikszentmihalyi “Lebe gut!” von Oliver Pfohlmann)
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Eine wichtige Voraussetzung für das Zustandekommen einer Flow-Erfahrung ist,
daß die Anforderungen und Fähigkeiten im Gleichgewicht sind. Wenn eine Aufgabe zu schwierig wird, besteht andauernd die Gefahr von Fehlern. Der Handlungsfluß wird dann häufig unterbrochen, man beschäftigt sich gedanklich mit einem möglichen Mißerfolg, und damit entsteht Angst oder Ärger, aber kein Flow. Im umgekehrten Fall, also einer Unterforderung durch eine zu leichte Aufgabe, hat es sich ebenfalls schnell ausgeflowt. Interesse und Konzentration lassen nach, und es entsteht Langeweile. Nun sind natürlich bei sehr primitiven Tätigkeiten (sagen wir, beim Kauen von Kaugummi) Anforderungen und Fähigkeiten ebenfalls im Gleichgewicht, aber niemand käme auf den Gedanken, hier von einer besonders intensiven Erfahrung zu sprechen. Was “keine Kunst” ist, erzeugt also keinen Flow.

All dies kann natürlich nur funktionieren, wenn sich die Umwelt gewissermaßen flow-gerecht verhält, also z.B. schnell, unmittelbar und präzise Rückmeldungen über die Wirkung der eigenen Handlungen liefert. Durch Unterbrechungen, Ablenkungen, Desorientierung oder Mißerfolgserlebnisse hören Handlungen ganz schnell zu fließen auf, womit es dann zugleich auch - im wörtlichen Sinn - um den Flow geschehen ist.

(Über Flow, kommdesign.de)
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Sonstige interessante Dinge zum Flow:

Flow im Gehirn - BRalpha Beitrag

Game-Flow-Analysis-Tools - Diese Webseite präsentiert die von Ralf Armin Böttcher im Jahr 2005 an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg erstellte Diplom-Arbeit im Bereich der Analyse von Computerspielen und der Messung von Flow.

Flow & Usability - Website zur Magisterarbeit von Marco Wurzler und Philipp Stenger

Flow Mihaly Csikszentmihalyi - Abschrift/Exzerpt von Stefan Unterstein

The Journey to Wild Divine
Das Wild Divine Project wurde von dem medizinischen Forscher Kurt R. Smith und dem Designer Corwin Bell gegründet. Bei der Umsetzung der physischen Anweisungen half der tibetische Mönch Nawang Khechog - ein Meditationskollege des Dalai Lama.
Das verwendete Biofeedbackinstrumentarium misst dabei die Veränderung des elektrischen Hautwiderstands sowie die Veränderung der Herzfrequenz - zwei physiologische Parameter, die wie auch bei einem Lügendetektor den psychischen bzw. emotionalen Zustand einer Person widerspiegeln.
Durch Hautwiderstands- und Pulsfeedback löst man viele verschiedene Aufgaben in einer phantastischen Welt. Um eine Tür zu öffnen, ist es also unter Umständen erforderlich, sich bewusst in einen Zustand der Freude und des Glücks zu versetzen oder sich geistig gezielt zu entspannen

Kreative Menschen streben danach, Dinge zu schaffen, die bleibenden Einfluss auf die Gesesellschaften haben, in denen sie leben und wirken.

Introspection vs. Flow.

Eine Handlung um ihrer selbst Willen, nicht als Mittel zum Zweck.

Die optimale Erfahrung.

Entscheidend ist das richtige Verhältnis von Anforderung und Fähigkeit.

Die Bedienung muss automatisiert ablaufen.

Sammelt man in bestimmten Bereichen flow-Erfahrung verschwindet sie dort wieder, denn mit der Erfahrung kommt die Routine.

Flow ist, wenn der Groschen fällt.

Voraussetzung ist ein gestecktes Ziel und das Feedback, ob man noch auf dem richtigen Weg ist.

Wer flow erleben will, darf sich nicht scheuen auch mal den sicheren Hafen des Erprobten zu verlassen.